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Law and Finance of Cryptocurrencies

22.01.2020: 18:15 (Johnsallee 35, Raum 110)

Dr. Diego Valiante (Universität Bologna, Europäische Kommission) wird einen Vortrag zum Thema „Law and finance of cryptocurrencies“ halten.


Jura meets Digitalisierung – IT-Recht und seine Anwendung in der anwaltlichen Praxis

21.01.2020: 12:15 – 13:45 Uhr (Rothenbaumchaussee 33, EG 18/19)

Brown Bag Lecture mit Dr. Johannes Struck (Rechtsanwalt, nationales und internationales Gesellschaftsrecht, Vertrags- und Handelsrecht sowie IT-Recht Partner bei der Kanzlei Brödermann & Jahn).

Anmeldung hier


Αποτέλεσμα εικόνας για goethe universität frankfurtRegelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen
Perspektiven der Frankfurter Normen- und Netzwerkforschung

14. Dezember 2018, 11-15:30 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Gebäude „Normative Ordnungen“, Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main, SR 5.02 (5. Stock)

Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und das HansBredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg organisieren im Rahmen von „Norms, Plurality and Critique | Postdoctoral Dialogue Series 2018/2019“ ein Sonderformat des Frankfurter Kolloquiums für Internetforschung. Dabei sollen vor allem drei Problemkreise angesprochen werden: Welche normativen Faktoren können in digitalen Kommunikationsräumen unterschieden werden und welche Regelungsstrukturen bilden sich im Zusammen­spiel dieser Faktoren (Strukturperspektive)? Durch welche Prozesse und Praktiken entstehen Regeln in und für digitale Kommunikationsräume und welche Wechselwirkungen existieren zwischen Regel­bildungs­prozessen innerhalb und außerhalb der Räume (Prozessperspektive)? Welche Akteure sind in welchen Konstellationen Teil von Regelbildung und/oder Regelungsstrukturen, wie sind die entsprechenden Machtverhältnisse konstituiert und wie werden darin Verantwortung und Legitimität zugeschrieben (Akteursperspektive)?

Vortagende: Klaus Günther, Rebecca Schmidt (Co-Sprecher und Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen), Jan-Hinrik Schmidt (Forschungsprogrammleiter, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg), Matthias C. Kettemann (Postdoc Fellow am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“); Moderation: Wolfgang Benedek (Universität Graz)


Digitaler Salon
LANgelegt

31. Oktober 2018, 18:30 Uhr

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG), Französische Straße 9, 10117 Berlin

Thema der Veranstaltung soll der Zusammenbruch der gesamten Infrastruktur, der Grundversorgung mit Strom und Internet sein. Nicht nur, dass ohne Internet WhatsApp, Facebook und Amazon ausgehebelt sind. Auch die elementarsten Versorgungen fallen aus. Eine Welt, in der das Chaos regiert? Wie bedrohlich ist dieser Katastrophenzustand und sind wir für den Notfall vorbereitet? Wie sicher sind unsere Datennetze vor dem Blackout und was sind die alternative Infrastrukturen? Die Diskussion soll die Frage in einer post-digitalen Gesellschaft aufwerfen, ob wir überhaupt noch ohne Internet leben können.

Vortagende u.a.: Haya Shulman (Abteilungsleiterin Cybersecurity Analytics and Defences, Frauenhofer SIT), Matthias Wählisch, Professor und Leiter der Arbeitsgruppe Internet-Technologie, FU Berlin

M

Zwischen Spielzeug, Kamera und YouTube
Kinder und Influencing in sozialen Medien

27. September 2018, 14:00 Uhr

Academie Lounge am Potsdamer Platz, Köthener Str. 44, 10963 Berlin

Der Fachtag möchte das Spannungsfeld Kinder-Influencer/innen in sozialen Medien aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und mit Akteur/innen verschiedener Disziplinen diskutieren. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Persönlichkeitsrechte von Kindern im Internet sowie die Instrumentalisierung von Kindern und unzulässige direkte Kaufappelle an Kinder in sozialen Medien gelegt. Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Medienpolitik, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung und ist eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Kinderhilfswerkes und der Kommission für Jugendmedienschutz.

Vortragende u.a.: Prof. Dr. Roland Rosenstock (Universität Greifswald, Lehrstuhl für Praktische Theologie und Religionspädagogik/Medienpädagogik), Sabine Frank (Google Germany, Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz), Dr. Wolfgang Kreißig (Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz,KJM). Moderation: Vera Linß (freie Medienjournalistin)


27. EDVDeutscher EDV-Gerichtstag e.V.-Gerichtstag 2018
Rechtspraxis digital: Pro­bleme bewäl­ti­gen – Zukunft gestal­ten

19.-21. September 2018

Rechtswissenschaftliche Fakultät, Universität des Saarlandes, Gebäude B4 1, 66123 Saarbrücken

Der deutsche EDV-Gerichtstag findet dieses Jahr unter dem Motto „Rechtspraxis digital: Probleme bewältigen – Zukunft gestalten“ statt. In den Arbeitskreisen und Vorträgen stehen unter anderem folgende Themen im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz und Legal Tech, elektronische Kommunikation in der Justiz, E-Justice in Europa, strukturierter Parteivortrag, Massendaten in Strafverfahren, Schnittstellen zwischen E-Justice und E-Government, elektronische Kommunikation in der Justiz. Die Bund-Länder-Kommission für Informationstechnik in der Justiz wird mit vier weiteren Arbeitskreisen über E-Justice-Projekte und deren Umsetzung in den Bundesländern informieren. Begleitend zum Programm findet eine Fachausstellung statt. Firmen stellen ihre Projekte, Produkte und Dienstleistungen vor und bieten Ihnen Gelegenheit zum Austausch mit Experten und Kollegen. Am Mittwochabend findet ein „Get-together“, am Donnerstag ein gemeinsames Abendessen statt.

Vortagende u.a.: Prof. Dr. Uwe-Dietmar Ber­lit (Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht und dortiger EDV-Beauftragter; Honorarprofessor an der Universität Leipzig), Prof. Dr. Georg Bor­ges (Professor an der Universität des Saarlandes), Jörn Erb­guth (IT&LAW), Prof. Dr. Rein­hard Gaier (ehemaliger Richter beim BGH und beim BVerfG), Prof. Dr. em. Maxi­mi­lian Her­ber­ger.


GI LogoThemenabend – Die Macht der Algorithmen

19. September 2018, 18:00 Uhr

Universität Köln, Hörsaal VI, Albertus-Magnus-Platz 1, 50931 Köln

Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung gehören längst zum täglichen Leben. Zukünftig werden sie eine noch viel größere Rolle spielen. Manche befürchten Gefahren, andere weisen auf die darin liegenden enormen Möglichkeiten hin. In drei Vorträgen sollen Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Ansätze in Richtung verantwortlicher, dem Gemeinwohl verpflichteter IT-Anwendungen beleuchtet werden. Dabei wird Raum für eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Thema der Algorithmen aus juristischer und technischer Sicht sein.

Vortagende u.a.: Prof. Dr. Ulrich Trottenberg (Univ.-Professor für Angewandte Mathematik; bis 2013 Leiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen; Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der scapos AG; Geschäftsführender Gesellschafter der InterScience GmbH), Dr. Jannis Schücker (Datenwissenschaftler am Fraunhofer IAIS), Fritz-Ulli Pieper, LL.M. (RA und Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Taylor Wessing).


Das Social Credit-System Chinas
Big brother is watching you?

10. September 2018, 19:00 Uhr

Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, ESA B, „Agathe-Lasch-Hörsaal“

In China wird das Social Credit System in rund einem Dutzend Regionen des Landes getestet. Im Jahr 2020 soll es flächendeckend eingeführt werden. Das System analysiert die digitalen Bewegungen seiner Bürger. Zusätzlich prüft die Regierung, ob die Chinesen Rechnungen bezahlen, Verkehrsregeln beachten, regelmäßig spenden und sich um ihre Eltern kümmern etc.

Die Einführung dieses Systems ist in der Presse intensiv und überwiegend kritisch kommentiert worden. Was sind die Ziele seiner Einführung? Bringt das System nur Nachteile? Wie gehen wir in Europa mit gesammelten Daten um? Die China-EU School of Law organisiert im Rahmen der China Time 2018 in Hamburg eine Podiumsdiskussion mit Chinakennern und Datenschutzexperten.

Vortragende: Prof. Dr. Genia Kostka (Freie Universität Berlin), Ms. Katja Kühnreich (Autorin, Sinologin), Prof. Dr. Wolfgang Schulz (Hans-Bredow-Institut). Moderation: Prof. Dr. Hinrich Julius (Universität Hamburg).


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Datenchaos oder Datensicherheit?
Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Praxis

26. Juli 2018, 18:00 Uhr

Hotel NH, Olvenstedter Str. 2A, 39179 Barleben OT Ebendorf

Seit dem 25. Mai dieses Jahres gilt die DSGVO in ganz Europa. Seit 2010 wurde mehrere Jahre debattiert und verhandelt. Zielstellung der DSGVO sind der Schutz der Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere der Schutz personenbezogener Daten. Denn wir produzieren ständig Informationen, die online wie offline gespeichert werden, egal ob beim Online-Shoppen, beim Abschließen eines Vertrags oder beim Arztbesuch. Diese sollen nun besser geschützt werden. Außerdem gibt es ein „Recht auf Vergessenwerden“, wonach Datenverarbeiter Informationen aktiv löschen müssen, wenn es keinen Grund für die Speicherung mehr gibt. Fragen sollen seien: Was bedeutet die DSGVO für mich als Einzelperson, als Unternehmer_in oder als ehrenamtlicher Vorstand eines Vereins? Brauche ich einen Datenschutzverantwortlichen? Ab wann kann ich für was sanktioniert werden?

Vortragende: Tobias Fischer (IT-Experte) und Jens Roßwald (Anwalt für Medienrecht)


 
Digitalisiert und totreguliert
Wie viel digitales Recht brauchen wir?

30. Juni/01. Juli 2018

Microsoft Atrium, Unter den Linden 17, 10117 Berlin

Der Titel der diesjährigen Telemedicus Sommerkonferenz steht unter dem Eindruck, dass eine große „Welle“ digitalen Rechts über uns hereingebrochen ist, die zunehmend schwer beherrschbar wird. Wieviel von diesem neuen Recht wird wirklich benötigt? Selbst spezialisierte Juristen tun sich mittlerweile schwer, alles im Blick zu behalten. Die Veranstaltung soll Klarheit schaffen. Themen der #Soko18 werden u.a. sein „Die Perspektive der Digitalwirtschaft: Drangsaliert durch Regulierung?“, „Gesetze gegen Maschinen – Wie viel Regulierung braucht Künstliche Intelligenz?“, „Regulierung des Persönlichkeitsschutzes im digitalen Raum – NetzDG, DSGVO, Zivilrecht“ sowie „Hipster Antitrust – Digitalisierung des Kartellrechts“. Neben Vorträgen und Paneldiskussionen wird der Austausch mit dem Publikum wieder eine große Rolle spielen. Weitere Themenfelder werden sein: „Die Demokratie ist tot. Es lebe die Demokratie!“ und „Art. 5a GG? – Zur Grundrechtsträgerschaft sozialer Netzwerke“, das IT-Sicherheitsrecht, „Funktionsäquivalenz als Beispiel gelungener Regulierung“, „Regulierung von autonomen Kryptowährungen“ und „Die Polizei auf Twitter: Brauchen wir ein „Social-Media-Gesetz“ für staatliche Stellen?“ sowie „Digitalisierung der Justiz: Auf dem Weg zum Robo Judge?“. Abgerundet wird die Sommerkonferenz durch ein Abendprogramm im Telemedicus Style unter dem Motto „Drinks and Games“.

Vortragende u.a.: Prof. Dr. Tobias Gostomzyk, Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, PD Dr. Martin Fries, LL.M. (Stanford)


Αποτέλεσμα εικόνας για sigmund freud privatuniversität wienInternationale Konferenz
Datenschutz im Rechtsvergleich: Deutschland – Österreich

14./15. Juni 2018

Sigmund Freud Privatuniversität Wien, Raum 2004, Freudplatz 1, 1020 Wien

Mitte Juni versammeln sich in Wien Datenschutzrechtskenner aus Österreich und Deutschland, aus Wirtschaft, Behörden, von der Aufsicht und aus der Wissenschaft und vergleichen die Anpassungen des Datenschutzrechts an die europäische Datenschutzreform in den beiden Ländern. Dabei soll sowohl der öffentliche und private Bereich beleuchtet werden. Die Tagung wird organisiert von Konrad Lachmayer und Kai v. Lewinski.

Vortagende u.a.: Dr. Stefan Brink (LfDI Baden-Württemberg), Prof. Dr. Daniel Ennöckl (Uni Wien), RA Dr. Lukas Feiler (Baker McKenzie), RA’in Prof. Dr. Sibylle Gierschmann, LL.M. (Taylor Wessing), Priv.-Doz. Dr. Tobias Herbst (Humboldt-Universität zu Berlin)


Reuters Digital News Report 2018
Launch in Berlin

14. Juni 2018, 18:00 Uhr

ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1, 10963 Berlin

Das Reuters Institute for the Study of Journalism der Universität Oxford und das Hans-Bredow Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg laden gemeinsam mit ZEIT ONLINE zur Veröffentlichung des Digital News Report 2018 in den Räumen von ZEIT ONLINE ein. Der Digital News Report gibt Einblicke darüber, wie sich Medienkonsument(inn)en heute über das Weltgeschehen informieren. Wie gehen sie mit sozialen Netzwerken um? Welches Vertrauen bringen sie den Quellen, die sie nutzen und dem Journalismus allgemein entgegen? Bei der Veröffentlichung der Studie werden die wichtigsten internationalen und deutschen Ergebnisse präsentiert und anschließend mit führenden Journalisten diskutiert.

Diskutanten, u.a.: Dr. Barbara Hans, Chefredakteurin Spiegel Online, Jochen Wegner, Chefredakteur ZEIT ONLINE, Elmar Theveßen, stellvertretender Chefredakteur ZDF, Benedicte Autret, Google Head of News Partnerships UK, Ireland and Benelux


LEGAL TECH IM KANZLEIEINSATZ

STRATEGIEÜBERLEGUNGEN UND LIVE-DEMO

07. Juni 2018, 18:00 Uhr

Hauptgebäude der Universität Hamburg – ESA W, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, ESA W 120

Legal Tech ist in aller Munde, immer öfter wird darüber gesprochen. Doch wie genau wird Legal Tech kanzleiintern eingesetzt? Welche Anwendungsfelder gibt es? Und welche neuen Aufgaben ergeben sich aus dieser Entwicklung für Juristinnen und Juristen? Strategieüberlegungen und Workcases sollen zusammen mit RA Sebastian Schüßler von Rödl & Partner erörtert werden. Grundlage der Diskussionen ist die Live-Demo eines automatischen Vertragsgenerators.

Es handelt sich hierbei um eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Cyber Law Clinic „Legal Tech Vision Days“ für interessierte Studierende, Referendare, Dozenten und Gäste aus der Anwaltschaft.


Logo der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein
9. Hamburger Medienymposium
Das könnte Sie auch interessieren: Meinungsvielfalt programmieren?

7. Juni 2018, 14:00 Uhr

Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg

Unter dem Titel „Das könnte Sie auch interessieren: Meinungsvielfalt programmieren?“ findet das 9. Hamburger Mediensymposium, gemeinsam veranstaltet vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein und der Handelskammer Hamburg, statt. Mit der Digitalisierung und der möglichen Individualisierung haben sich Angebote, ihre Distribution und ihre Nutzung so verändert, dass sich viele neue Fragen bezüglich der Vielfalt stellen. Gibt es neue Vielfaltsrisiken und wie kann ihnen begegnet werden? Sollte etwa bei der Gestaltung von Empfehlungssystemen gefordert werden, Nutzer/innen vielfältige Optionen zu unterbreiten? Gibt es Bedarf für eine Vielfalt von Empfehlungssystemen und können solche, die besonders am „Public Value“ orientiert sind, eine Rolle spielen? Welche Vorstellung von Vielfalt legt man zugrunde und wie ließe sie sich technisch programmieren?

Vortragende u.a.: Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor Hans-Bredow-Institut, Professor für Medienrecht, Öffentliches Recht und Rechtstheorie, Universität Hamburg; Prof. Dr. Natali Helberger, Institute for Information Law (IvIR), Universität Amsterdam


MARKENBILDUNG UND MARKETING

ERFOLGSKRITERIEN FÜR LEGAL TECH-STARTUPS UND DIGITALE KANZLEIEN

30. Mai 2018, 16:00 Uhr

Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg, Rechtshaus A 131

Der Erfolg digitaler Geschäftsmodelle in der Rechtsberatung hängt von der Sichtbarkeit im Netz ab. Dort entstehen derzeit erstmals wirkliche „Marken“ für Rechtsdienstleistungen. Rechtsanwalt Bernfried Rose, Gründungsgesellschafter der ROSE & PARTNER LLP sowie Geschäftsführer der ADRosma-Marketing GmbH, referiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Cyber Law Clinic „Legal Tech Vision Days“ über die Erfolgsaussichten von Legal Tech Unternehmen, den Kanzleimarkt der Zukunft und die Bedeutung von Google, Facebook & Co.

Es handelt sich hierbei um eine öffentliche Veranstaltung für interessierte Studierende, Referendare, Dozenten und Gäste aus der Anwaltschaft.


Trimediale 2018
Der Wandel als einzige Konstante – Wie kann die Medienregulierung da noch Schritt halten?

22. Juni 2018, 10:30 Uhr – 16:45 Uhr 

Landesanstalt für Medien, Zollhof 2, 40221 Düsseldorf

Die Medienregulierung muss sich auf die rasant wechselnden neuen Geschäftsmodelle, neue Technologien und neue Formate im Mediensektor einstellen.

Bei dieser dynamischen Entwicklung stellt sich die Frage, welchen Wert Schutzgüter wie Medienfreiheit, Medienvielfalt, Menschenwürde und Nutzerschutz in diesem schnelllebigen Geschäft zukünftig noch haben werden.
Welche Rolle spielt Qualitätsjournalismus? Treffen Sprachassistenten, wie z.B. Alexa, zukünftig die Auswahl darüber, was ich sehe und höre? Bedarf es einer Regulierung von Videoplattformen?
Auf der Trimediale 2018 sollen diese Probleme mit Experten diskutiert und bewertet werden und daraus resultierende Herausforderungen für die Regulierungsbehörden skizziert werden.

Vortragende sind u.a.: Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP); Prof. Mark Eisenegger, Universität Zürich; Prof. Otfried Jarren, Präsident der Eidgenössischen Medienkommission (EMEK); Corinna Milborn, Informationsdirektorin Pro7Sat.1 Puls 4.


Legal Tech
Die Kanzlei der Zukunft

18. April 2018, 18:00 Uhr

Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg, Rechtshaus Hörsaal

Legal Tech – ein Modebegriff oder doch eine langfristige Umgestaltung der Anwaltsbranche?

Immer mehr Startups entwickeln derzeit Anwendungen mit dem Ziel der effizienten Arbeitsweise bis hin zur „Revolution“ der Rechtsberatungsdienstleistung. Inzwischen ist der Begriff Legal Technology aus der juristischen Branche nicht mehr wegzudenken.
Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Legal Tech Vision Days“ wird Herr Dr. Sascha Theissen (Strategieberater für Legal Tech) über die Zukunftsausrichtung des Rechtsmarkts im Digitalisierungskontext referieren.


Digitaler Salon
Catch me if you scan

28.03.2018, 19:00-20:30 Uhr

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Französische Straße 9, 10117 Berlin

„Verbrechen verhindern, bevor sie begangen werden: Können Algorithmen und Big Data die Kriminalitätsrate senken und was ist uns Sicherheit wirklich wert?“ „Kann Predictive Policing – Polizeiarbeit auf Basis von Verbrechensprognosen – die Kriminalitätsrate wirklich senken?“

Der digitale Salon beschäftigt sich im März mit den rechtlichen Fragen, die künstliche Intelligenz, Gesichtserkennung und Algorithmen im Rahmen der Polizeiarbeit aufwerfen.

Teresa Sickert diskutiert u.a. mit Matthias Heeder (Dokumentarfilmer, PreCrime) und Lorenz Matzat (Softwareunternehmer und Mitbegründer von Algorithmwatch).


1. RAILS FACHTAGUNG

„Künstliche Intelligenz, Robotik und Recht – Stand der Forschung und offene Rechtsfragen“

23.03.2018, 9:00-18:00 Uhr, Leibniz Haus Hannover, Holzmarkt 4, 30159 Hannover

Wie verändert künstliche Intelligenz unser Strafrecht?  Kann das geltende Recht autonomes automatisiertes Verwaltungs- und Prozesshandeln abbilden? Welche Herausforderungen ergeben sich für das Kapitalgesellschaftsrecht, wenn zukünftig ein Unternehmen durch künstliche Intelligenz gesteuert wird? Wie können Diskriminierungen durch Algorithmen verhindert und die Menschenwürde und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bewahrt werden?

Die 1. RAILS Fachtagung setzt sich mit diesen rechtlichen Fragen intradisziplinär auseinander und versucht, sowohl die bestehenden als auch sich abzeichnenden offenen Rechtsfragen in den unterschiedlichen Rechtsgebieten zusammenzutragen.

Vortragende sind u.a.: Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf (Universität Würzburg), Prof. Dr. Christiane Wendehorst(LL.M.; Universität Wien), Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski (Humboldt Universität zu Berlin).



Workshop Sampling
Auditive Adaptionskultur und Urheberrecht

28.02.2018, 14:00 Uhr

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (Raum KOSMOS), Französische Straße 9, 10117 Berlin

Neben der rechtlichen Entwicklung (BVerfG-Entscheidung „Metall auf Metall“, 2016) des Samplings steht auch der Umgang in der Praxis im Fokus. Konnten Künstler Änderungen seit der Entscheidung erleben? Wie sieht die Realität des Sample-Clearings in Deutschland, aber auch in der EU und den USA aus? Welche Konzepte können in Zukunft einen angemessenen Ausgleich der verschiedenen Interessen schaffen – erlaubnisfreie und kostenlose Nutzung, oder erlaubnisfreies, aber vergütetes Sampling? In kurzen Impulsreferaten beziehen Experten zum Sampling national und international Stellung und gehen auch auf die genannten Themen ein.

Im Anschluss findet eine Diskussion statt. Der Workshop wird auf Englisch abgehalten.

Moderation: Prof. Dr. Frédéric Döhl, Detlef Diedrichsen.



4. Göttinger Forum IT-Recht 2018
Mit Recht in die digitale Zukunft – Technik und Innovation zwischen Regulierung und Praxis

22.02.2018, 9:00 Uhr

Großer Saal (Kirchenschiff) des historischen Gebäudes der SUB Göttingen (Paulinerkirche) Papendiek 14, 37073 Göttingen

Unter dem Titel „Mit Recht in die digitale Zukunft – Technik und Innovation zwischen Regulierung und Praxis“ soll das aktuelle Forum IT-Recht stattfinden. Es soll einen Überblick über aktuelle Fragen des IT-Rechts geben und passende Lösungsansätze zu den erörterten Problemen präsentieren. Unter anderem geht es um „Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Plattformregulierung“,“Datenschutz und IT-Sicherheit – Gegensatz oder gegenseitige Ergänzung?“ und „Die Umsetzung der DS-GVO in der Praxis: Wie gehen Unternehmen mit den neuen Datenschutzanforderungen um?“

Die Veranstaltung richtet sich an fachlich Interessierte aber auch eine breitere Öffentlichkeit und Studenten.

Vortragende sind  u.a.: Prof. Dr. Martin Eifert, LL.M. (Berkeley) (Humboldt-Universität zu Berlin); RA Dr. Thomas Stögmüller, LL.M. (Berkeley) (TCI Rechtsanwälte, München); RA Dr. Nils Christian Haag (intersoft consulting services AG, Hamburg).


Urheberrecht zwischen den Legislaturperioden –
 Rückblick und Ausblick

26.01.2018, 10:00-15:00 Uhr

Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München

Der Deutsche Bundestag hat in der letzten Legislaturperiode zwei umstrittene Großvorhaben für das Urheberrecht verabschiedet (Gesetz zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung v. 20.12.2016 und Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft v. 1.9.2017). Zugleich arbeitet die Europäische Kommission intensiv an ihrer Strategie für einen digitalen Binnenmarkt, die auch den Bereich des Urheberrechts berührt.

Das IUM nimmt die Zeit zwischen den Legislaturperioden zum Anlass, einen Rückblick auf die Arbeit des 18. Bundestages zu werfen, vor allem aber zu fragen, welche Herausforderungen urheberrechtlicher Natur sich dem neuen Bundestag und der neuen Bundesregierung stellen werden. Dies soll im Diskurs mit den beteiligten Akteuren aus Kommission, BMJV, Bundestag, Gerichten und der Praxis betrachtet werden. Damit soll auch kritischen Stimmen ein Forum gegeben werden.

Vortragende sind u.a.: Prof. Dr. Michael Grünberger, LL.M. (NYU); Prof. Dr. Axel Metzger, LL.M. (Harvard), Humboldt-Universität zu Berlin; Dr. Thomas Ewert, LL.M. (Melbourne), Urheberrechtsreferat, DG Connect, Europäische Kommission; Dr. Lars Entelmann, LL.M. (LSE), Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.


Symposion „Digitaler Nachlass“
„Digitaler Nachlass – eine Aufgabe für den Gesetzgeber“

25. Januar 2018, 10:00 – 17:00 Uhr

Kammergericht Berlin, Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin

Die längst erfolgte weltweite Verbreitung von Social Networks, E-Mail Diensten und Websites hat die Themen „Digitaler Tod und digitale Vererbung“ ins Blickfeld gerückt. Was passiert mit Accounts von E-Mail Diensten oder Sozialen Netzwerken bei Versterben des Nutzers? Gehen die Inhalte, E-Mails und Einträge auf die Erben über? Welche Regelungen finden sich in den Nutzungsbedingungen der Provider?

Der Deutsche Anwaltverein und der Deutsche Juristentag laden aus diesem Grund am 25. Januar 2018 zum Symposion „Digitaler Nachlass“ im Plenarsaal des Kammergerichts ein, in welchem Praktiker und Wissenschaftler über den aktuellen rechtlichen Stand, Probleme der Anbieter (z.B. Google), das Internationale Privatrecht und den Stand der Politik referieren und diskutieren werden.

Referenten sind Dr. Stephanie Herzog (Rechtsanwältin, Mitglied des Erbrechtsausschusses des DAV), Prof. Dr. Thomas Mayen (Rechtsanwalt, Vorsitzender der Ständigen Deputation des djt a.D., Vorsitzender des Verfassungsrechtsausschusses des DAV), Annegret König (Senior Legal Counsel, Google Germany GmbH), Prof. Dr. Anatol Dutta, M. Jur. (Oxford), Ludwig-Maximilians-Universität München, Dr. Andreas Christians (Ministerialdirigent, Leiter der Abteilung II – Öffentliches Recht und Privatrecht im Justizministerium des Landes NRW und Leiter der Länderarbeitsgruppe „Digitaler Neustart – Dateneigentum/Digitaler Nachlass“).


Legal Tech 
Die Kanzlei der Zukunft 

22. Januar 2018, 18:00-20:00 Uhr

Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg, Rechtshaus Hörsaal

Legal Tech – ein Modebegriff oder doch eine langfristige Umgestaltung der Anwaltsbranche?

Immer mehr Startups entwickeln derzeit Anwendungen mit dem Ziel der effizienten Arbeitsweise bis hin zur „Revolution“ der Rechtsberatungsdienstleistung. Inzwischen ist der Begriff Legal Technology aus der juristischen Branche nicht mehr wegzudenken.
Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Legal Tech Vision Days“ wird Herr Dr. Sascha Theissen (Strategieberater für Legal Tech) über die Zukunftsausrichtung des Rechtsmarkts im Digitalisierungskontext referieren.


Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft
Big Data in der digitalen Gesellschaft – Anwendungen und Zweifel
Vorlesung „AlgorithmWatch – Was gibt’s denn da zu sehen?“

15. Januar 2018, 18:15-19:45 Uhr

Universität Hamburg, Hauptgebäude, Flügel West, Raum 221

Börsenkurse taxieren, Risiken kalkulieren, Vorlieben einschätzen – mit Algorithmen soll das komplexe Leben überschaubarer und besser zu berechnen sein. Bisher vor allem in der Informatik benutzt, sind Algorithmen mittlerweile Teil der öffentlichen Debatte, insbesondere, wenn es um Big Data geht.
Was steht aber hinter diesen Handlungsanweisungen, die das gesellschaftliche Leben regeln sollen? Worin besteht eine mögliche Gefahr? Wie funktionieren Algorithmen und übernehmen sie tatsächliche die Herrschaft in der digitalen Gesellschaft?

Matthias Spielkamp (Geschäftsführer, Algorithm-Watch gGmbH) wird in diesem Termin der Vorlesungsreihe „Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft – Big Data in der digitalen Gesellschaft – Anwendungen und Zweifel“ ebenfalls damit fortfahren, sich diesen Fragen zu nähern, die Ideen hinter den Wünschen nach automatisierter Steuerung von Gesellschaft zu diskutieren und das Potenzial von Algorithmen zu erkunden.


Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft
Big Data in der digitalen Gesellschaft – Anwendungen und Zweifel
Vorlesung „Predictive Policing und das Polizieren der Zukunft“

08. Januar 2018, 18:15-19:45 Uhr

Universität Hamburg, Hauptgebäude, Flügel West, Raum 221

Börsenkurse taxieren, Risiken kalkulieren, Einbrüche vorhersagen – mit Algorithmen soll das komplexe Leben überschaubarer und besser zu berechnen sein. Bisher vor allem in der Informatik benutzt, sind Algorithmen mittlerweile Teil der öffentlichen Debatte, insbesondere, wenn es um Big Data geht.
Was steht aber hinter diesen Handlungsanweisungen, die das gesellschaftliche Leben regeln sollen? Worin besteht eine mögliche Gefahr? Wie funktionieren Algorithmen und übernehmen sie tatsächliche die Herrschaft in der digitalen Gesellschaft?

Egbert Simon (Institut für kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg) wird in diesem Termin der Vorlesungsreihe „Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft – Big Data in der digitalen Gesellschaft – Anwendungen und Zweifel“ damit fortfahren, sich diesen Fragen zu nähern, die Ideen hinter den Wünschen nach automatisierter Steuerung von Gesellschaft zu diskutieren und das Potenzial von Algorithmen zu erkunden.